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Marktüberblick

Marktüberblick

Der Hintergrund

In 2012 erschienen 82 Tsd. neue Bücher auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Diese Zahl ist seit Jahren rückläufig. Das hat zur Folge, dass die Chance, als unbekannter Autor bei einem Verlag unter Vertrag genommen zu werden, immer geringer wird. Eine Untersuchung von Buchtalent ergab, dass nur 0,5 Prozent aller eingereichten Manuskripte veröffentlicht werden – bei den großen Publikumsverlagen ist diese Zahl noch geringer.

Verlage wägen das finanzielle Risiko, einen Titel zu veröffentlichen, zunehmend kritischer ab. Häufig bevorzugen sie Titel, die sich im Ausland bewährt haben, weil es vorkommt, dass ein Titel die Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Dabei gibt es tausende hervorragende Bücher deutschsprachiger Autoren. Es fehlte bisher nur die Möglichkeit, diese ohne Risiko zu veröffentlichen. Genau dafür wurde Buchtalent entwickelt: Autoren überzeugen Verlage mit Qualität – Verlage entdecken neue Talente ohne Aufwand.

Manuskriptablehnungen

Jedes Jahr reichen Autoren und Agenturen hunderttausende Manuskripte bei Verlagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ein. Der Aufwand für die Sichtung dieser Texte verursacht hohe Kosten und birgt dennoch das Risiko, Autorentalente für das eigene Programm zu übersehen.

Eine Umfrage von Buchtalent bei großen deutschsprachigen Publikumsverlagen in 2013 ergab, dass diese bis zu 10.000 unverlangt eingereichte Manuskripte pro Jahr erhalten davon jedoch i.d.R. meist kein einziges veröffentlichen. Statistisch betrachtet nehmen Verlage durchschnittlich nur jedes 200. eingereichte Manuskript in ihr Programm auf. Das liegt darin begründet, dass i.d.R. mindestens 3.000 Exemplare verkauft werden müssen, um die Publikationskosten zu decken. Mit Buchtalent nutzen Verlage die Chance, jedes geeignete Manuskript am Markt zu testen – kostenlos! Manuskripte sind das Potenzial für Verlage – mit Buchtalent werden die Bestseller gefunden!

Verpasste Chancen

Eine beachtliche Zahl von Weltbestsellern fand ihren Ursprung im Self-Publishing. Die Autoren entschlossen sich für diesen Weg der Publikation, da sie von den Verlagen nur Absagen erhielten. Die Verlage haben damit die Chance verpasst, erfolgreiche Autoren und Titel frühzeitig ins Programm aufzunehmen. Zwei der prominentesten Beispiele dafür sind

Christopher Paolini. Der US-Autor fand keinen Verlag und veröffentlichte deshalb zunächst den ersten Teil seiner Saga „Eragon“ im Self-Publishing-Unternehmen seiner Eltern. Mittlerweile hat sich die bei Knopf Books erscheinende Tetralogie etwa 33 Millionen Mal verkauft.

Amanda Hocking versuchte vergeblich, ihre Vampir-Romane bei einem Verlag unterzubringen und bot sie kurzerhand als eBooks auf Amazon an. Bis heute hat sie mehr als eine Million eBooks verkauft und ist in den Programmen renommierter Verlage vertreten.

Self-Publishing – das dynamischste Segment des Buchmarktes

Allein in 2012 stieg die Zahl der Print-Neuerscheinungen im Self-Publishing-Segment in Deutschland, Österreich und der Schweiz um 30% auf insgesamt 15.000. Bei knapp 80.000 Neuerscheinungen auf dem deutschsprachigen Buchmarkt insgesamt, haben Self-Publishing-Titel einen Anteil von 19% – mit stark steigender Tendenz. Prognosen gehen davon aus, dass Self-Publishing in 2018 für 40-50% aller Titel verantwortlich sein wird.

 

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